Ein Hochdruckreiniger kann das Leben sehr vereinfachen und ist im alltäglichen Leben flexibel einsetzbar. Sei es, die Terrasse zu säubern oder das Auto oder die Hauswand. Die Einsatzbereiche sind zahlreich. Die Handhabung ist denkbar einfach: man benötigt nur eine Wasserleitung und eine elektrische Quelle und schon kann es losgehen. Wofür man den Reiniger noch benutzen kann erfährst Du in folgenden Testberichten der 5 besten Modelle.

Die wichtigsten Features

Die Säuberung unterschiedlicher Gegenstände erfordert auch eine unterschiedliche Leistungsverhältnisse. Je größer die zu säubernde Fläche, desto mehr Power benötigt man. Die optimale Kombination von Wasserdruck und der Wassermenge spielen hier besonders eine Rolle. Es ist also wichtig zu wissen, für welchen Einsatzbereich der Hochdruckreiniger benutzt werden soll.

Hierzu gibt es unterschiedliche Typen von Hochdruckreiniger:

Kaltwasser-Hochdruckreiniger:

Wie der Name schon sagt, arbeitet das Gerät mit kaltem Wasser. Solch ein Typ eignet sich sehr gut für den täglichen Gebrauch und ist ideal für die Säuberung großer Flächen.

Heißwasser-Hochdruckreiniger:

Heißes Wasser löst Schmutz, auch hartnäckigen, wesentlich besser als der Kaltwasser-Reiniger. Dabei können Flächen bei gleich bleibenden Druck schneller gereinigt werden. Auf Grund dieser Tatsachen schlägt sich das auf den Preis nieder. Ein Heißwasser-Hochdruckreiniger ist in der Anschaffung teurer als ein Kaltwasser-Hochdruckreiniger.

Leistung und Antriebsart

Die Leistungen von Hochdruckreiniger können grob in 3 Klassen unterteilt werden:

  • Untere Klasse: 80 bis 100 bar bei einer Fördermenge von etwa 400l/h
  • Mittlere Klasse: 150 bis 200 bar bei einer Fördermenge von etwa 1.200l/h
  • Obere Klasse: 2000 bar bei einer Fördermenge von etwa 1.500 l/h. Diese Klasse wird bereits Höchstdruckreiniger genannt und werden eher im professionellen Bereich genutzt.

Sparsame Wassernutzer brauchen vor dem Verbrauch des Arbeitsgerätes nicht zurück zu schrecken. Denn es gibt auch die Möglichkeit, dass das Hochdruckgerät sich das Wasser beispielsweise aus einer Regentonne beziehen kann. So können Wasserkosten gespart werden und die Umwelt wird geschont.

Hochdruckreiniger können zudem auch ohne eine elektrische Quelle in Betrieb genommen werden. Es besteht die Möglichkeit, ein Gerät mit Verbrennungsmotor  zu erwerben. Dieser wird mit gewöhnlichen Diesel oder sogar auch Biodiesel betrieben. So kann noch flexibler mit dem Gerät gearbeitet werden. Die beiden Varianten Kaltwasser- und Heißwasser-Hochdruckreiniger können auch mit dem Verbrennungsmotor erworben werden.

Zubehör

Wichtig ist zudem, dass man sein Hochdruckgerät mit weiteren Zubehören ausstatten kann. Dies erweitert den Einsatzbereich des Gerätes und das Säubern geht wesentlich simpler von der Hand. Beispielsweise nutzen Sie das Gerät vorwiegend für Ihr Auto. Einzelne Hersteller bieten speziell für diesen Einsatzgebiet ein Kit an, die das Säubern des Autos schonender und individueller gestalten: von Spezialbürsten bis hin zu Auto-Reinigungsmittel ist alles dabei.

Werden große Flächen gesäubert, die zusätzlich den Gebrauch von Reinigungsmittel voraussetzen, so sollte man darauf achten, wie groß der Reinigungsmitteltank ist. Je größer dieser Tank ausfällt, um so seltener muss er wieder aufgefüllt werden.

Für eine platzsparende und ergonomische Handhabung empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass das Gerät eine Kabelaufwicklung und einen Handgriff aufweist, damit ein Transport ohne Probleme von statten gehen kann.

Zuletzt sollte auf den Hochdruckschlauch Acht gegeben werden. Dieser darf nicht leicht zu knicken sein und sollte sehr stabil sein, da dieser Teil des Hochdruckreinigers regelmäßig einer großen Belastung ausgesetzt ist.

Artikel zum Wasserdruck (BAR): Gutefrage.net